Schuldkompetenz erlangen.

Empathie üben.

Wir bieten dafür Seminare in Potsdam an.

Erfahren Sie hier mehr darüber. 


29. Oktober - 1. November 2026

Ein 4-Tages-Seminar im SEKIZ e.V. Potsdam

Die Kraft der Selbst-Vergebung

Donnerstag: 15:00 - 18:00
Freitag: 9:00 - 14:00
Samstag: 9:00 - 18:00
Sonntag: 10:00 - 13:00

Seminargebühr: 175 €

Ein kurzes telefonisches Vorgespräch ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. 

Kontaktaufnahme für Auskünfte oder Anmeldung bitte ausschliesslich bei uns, NICHT beim SEKIZ.


Sich selbst vergeben - mit Schuldgefühlen umgehen



Im Leben gibt es viele Wegkreuzungen, ständig Entscheidungen zu treffen und häufig spontane Handlungsaufforderungen. Im Rückblick kann das bedeuten, dass man Entscheidungen bereut, glaubt falsche Schritte getan zu haben, ob aus sich heraus, oder auch von außen beeinflusst. Solche Gedanken und Gefühle können belasten und auch im Weitergehen blockieren.

Manchmal glauben wir, selbst keine Vergebung zu verdienen. Gewissensbisse können quälen, Schuldgefühle schwer auf den Schultern liegen. Nicht selten fühlt es sich wie ein Krieg in unserem Inneren an.

In der Vergebungsarbeit geht es darum, dieses Leiden und die Last der Nicht-Vergebung sich selbst gegenüber Schritt für Schritt loszulassen. Im Erkennen der inneren Opfer-Täter-Dynamik und deren Ursachen können wir unsere Verantwortung für uns selbst auf beide Beine stellen, uns aufrichten und unseren Lebensweg in gestärkter Selbstannahme weiter gehen.
Dabei geben spirituelle Aspekte der Selbst-Vergebungsarbeit Richtung und Tiefe.

Es wird strukturiert in einzelnen Schritten gearbeitet, in einer liebevollen, Halt gebenden Gruppenatmosphäre, in einer Mischung aus Vermittlung durch die Leitung, in der Arbeit in Klein- oder Zweiergruppen sowie im Austausch in der Gesamtgruppe. Es sind begleitend Einzelgespräche möglich.
Wir schließen mit einem Selbstvergebungs-Ritual ab.


Vergeben - mit alten Lasten aufräumen

Die 7 Phasen spirituell-therapeutischer Vergebungsarbeit 



Die meisten seelischen Verletzungen erleiden wir in Kindheit und Jugend. 
Spätere Kränkungen treffen also auf eine bereits bestehende seelische „Wunde“. 
Alt-bekannte Gefühle nagen dann an uns, so dass „vergeben und vergessen“ schwer fällt und unsere Lebensqualität mitunter erheblich leidet. 
Die Vergebungsarbeit begleitet Schritt für Schritt durch einen Prozess der inneren Befreiung aus belastenden Verstrickungen. Das abschließende Vergebungsritual führt idealerweise zum Erleben eines tiefen inneren Friedens. 

Dabei ist es nicht wichtig, ob derjenige Mensch, dem wir vergeben wollen, erreichbar ist oder überhaupt noch lebt. Vergeben ist ein innerseelisches Geschehen, heraus aus einer Opfer-Täter-Dynamik, die oft mit Ohnmacht, Wut und Groll, Schmerz und Hader bis hin zur Verbitterung verbunden ist. 

Schrittweise werden Sie behutsam und achtsam durch einen Vergebungsprozess geleitet, in einer Halt gebenden Gruppenatmosphäre. 
Vermittlung durch uns Leiterinnen und Arbeit in der Klein-und Zweiergruppe sowie im Plenum wechseln sich ab. Im Bedarfsfall sind ergänzende Einzelgespräche möglich. 
Wir beenden das Seminar gemeinsam mit einem Vergebungsritual.


Die Seminarzeiten

beinhalten kurze Pausen, in denen es Getränke und Obst/Snacks gibt, sowie eine Mittagspause von 1,5 Stunden. Sie können sich Essen mitbringen oder gerne auch eines der Restaurants in der Nähe besuchen, die binnen weniger Minuten fußläufig erreichbar sind.


Der Seminarort

SEKIZ Potsdam:

Hermann-Elflein-Straße 11, 14457 Potsdam
Kontaktaufnahme für Auskünfte und Anmeldung bitte ausschliesslich bei uns, NICHT beim SEKIZ.
Das Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum SEKIZ bietet seit 1991 eine zentrale Anlaufstelle in Potsdam für Selbsthilfe, Begegnung sowie Ehrenamt.
Es befindet sich direkt in der Potsdamer Innenstadt, gut zu erreichen mit der Tram 94, Haltestelle Luisenplatz. Unter dem Luisenplatz befindet sich auch ein Parkhaus, das Autofahrer*innen nutzen können.

Die Seminargebühr

ist NACH dem telefonischen Vorgespräch mit uns und spätestens 3 Wochen VOR Beginn des Seminars zu entrichten.